Salzburg, 31.12.2025
Verkauf zweier Liegenschaften in Werfen und Wagrain – ein schwerer Schritt mit klarem Blick nach vorne
VO Immobilien informiert, dass zwei Liegenschaften in Werfen (Salzburg) und Wagrain (Salzburg), die ursprünglich als Wohnungsprojekte entwickelt und als Projekt verkauft werden sollten, nicht wie geplant veräußert werden konnten. Nach umfassenden Bemühungen und zahlreichen Gesprächen mit potenziellen Interessenten wurden die Entscheidungen getroffen, beide Liegenschaften ohne Projektumsetzung zu verkaufen.
„Das ist für mich persönlich eine traurige Nachricht, weil wir diese Standorte bewusst ausgewählt haben und überzeugt waren, dort etwas Sinnvolles schaffen zu können“, erklärt Fabian Vorderegger, Geschäftsführer der Projektgesellschaften. „Wenn man lange an einem Konzept arbeitet, dann hängt daran mehr als nur eine wirtschaftliche Rechnung – es ist auch ein Stück Verantwortung und Hoffnung, die man in ein Vorhaben legt und wir mussten feststellen, dass es zwar nicht an den Interessenten, wohl aber an der Machbarkeit der Finanzierungen für dieselben scheiterte.“
In den vergangenen Monaten haben sich die Rahmenbedingungen für Wohnbau- und Projektentwicklungen nicht verbessert. Hohe Finanzierungskosten, gestiegene Baupreise und eine insgesamt zurückhaltende Marktlage haben dazu geführt, dass ein Projektverkauf wirtschaftlich nicht darstellbar war. Die Gesellschaften haben daher einen Schritt gesetzt, der zwar schmerzt, aber Klarheit schafft.
„Gerade weil wir langfristig denken, mussten wir anerkennen, dass es in der aktuellen Situation besser ist, einen sauberen Schnitt zu machen, als Zeit und Ressourcen in ein Projekt zu binden, das unter den gegebenen Bedingungen nicht verantwortungsvoll umsetzbar ist“, so Vorderegger.
Der Verkauf der beiden Liegenschaften ermöglicht es dem Unternehmen, den Fokus neu auszurichten und künftige Projekte noch konsequenter an Markt- und Finanzierungsrealitäten anzupassen. „So enttäuschend dieser Ausgang ist: Er gibt uns auch die Chance, mit neuer Konzentration weiterzuarbeiten. Wir bleiben unserer Linie treu, nachhaltig Wert zu schaffen – und wir werden neue Möglichkeiten finden, die besser zum aktuellen Umfeld passen“, sagt Vorderegger.
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